...sinnliche Wahrnehmungen




Sommertorte



SCHMECKEN


"Kein Genuss ist vorübergehend. Der Eindruck, den er Hinterlässt, ist bleibend."

_Goethe












Gustatorisch - Schmecken

Guter Geschmack...


Genussvolles Essen und Trinken erfordert die Zusammenarbeit all unserer Sinne. Kein anderer

ist so auf unterstützende Hilfe angewiesen, wie der Gustatorische.

Mit unserer Zunge können wir nur großzügig unterscheiden. In süß - für unser Gehirn ein Sensor für Energie, salzig - liefert Mineralien und saures oft ein Zeichen von Verdorbenen, um mit Vorsicht zu genießen! Bitter, sendet die Warnung Gift aus. Unami zeigt das herzhaft - würzige, bekannt durch Glutamat an.

Unsere Geschmackssensoren sind sogenannte Wachposten und schützen unseren Körper, mit dem Sensor für "ungenießbar" oder "wohlschmeckend".

Jedoch um ein rundum volles Geschmackserlebnis zu erfahren, braucht es den Klang beim Kauen, die Farbe und die Konsistenz einer Speise - denn sie wissen, das Auge ißt immer mit.







SEHEN


"Wir sehen jeden Tag eine neue Sonne"

_Heraklit











Visuell - Sehen

Ganz großes Kino....


Mit den Augen erblicken wir das Licht der Welt und haben dadurch einen imensen Überlebensvorteil.

Es ist unglaublich, die Welt der Farben ist voller Augen, in den Lüften, am Boden und unter Wasser.

Ganz gleich wohin wir blicken - irgendwer blickt zurück, ob natürlich oder digital.

Der erste Eindruck findet über die visuelle Licht - Wahrnehmung statt, Milliarden von Nervenzellen beschäftigen sich damit. Hierbei spielen Erinnerungen und Emotionen wieder eine große Rolle.

Faszinierend ist: alles findet in Millisekunden statt!

Durch das Wissen der Spiegelneuronen, signalisiert unser Auge dem Gehirn Sympathie oder

Antipathie, an unseren Gegenüber unterbewusst zurück.

Mit diesem archaischen wertvollen Sinnesorgan erkennen wir Tag und Nacht, es verhilft uns zur Orientierung.







RIECHEN


"Es ist an der Zeit neue Erinnerungen zu kreieren. Ein Geruch ruft den stärksten Imprint hervor."












Olfaktorisch - Riechen

Den anderen riechen können...


Wussten Sie , das es keinen einzigen "duftfreien" Ort gibt? Immer und überall sind wir von dieser

unsichtbaren Welt umgeben.

Jedes Gefühl, steht in einem Kontext der Wahrnehmung in unserem Gehirn. Dies ist eine sogenannte olfaktorische Komposition - aus Duftmolekül / en und Emotionen, die miteinander verknüpft sind!

Sehr unangenehme Gerüche, können die Reaktion eines Menschen außer Stand setzen - er muß sich sofort übergeben. Unsere riechenden Zellen in der Nase werden ständig ersetzt, da diese Sensoren nur 35 Tage leben.

Gerüche unterliegen einem gewissen Zeitgeist.

Riechen, hat heute mehr Popularität als Sehen und Hören, daher ist es etwas sehr intimes und wird gleichzeitig im Marketing als Produkt eingesetzt.








FÜHLEN


"Das Gefühl kann viel feinfühliger sein als der Verstand scharfsinnig." _ Victor Fr












Kinästhetisch - Fühlen

Das gefühlte Ich...


Unser Tastsinn ist der ersrte Sinn, der sich in einem Embryo entwickelt und hat somit eine übergeordnete Rolle. Die Besonderheit des Berührungssinnes liegt in der Größe des Organs - mit

knapp 2m². Tag und Nacht senden Millionen hochsensibler Verbindungen von Härchen und Nervenzellen in unserer Haut, Impulse an das Gehirn - rund um die Uhr. Durch wohltuende Berührung

schüttet der Körper Oxytocin aus und stärkt Vertrauen, emotionale Bindung und Glücksgefühle.

Erst dadurch das wir unseren Körper ertasten und erfühlen können, wissen wir, das wir existieren.

Die Haut bildet eine Grenze zwischen Innen und Außenwelt.

Mangelnde Berührung haben gravierende Auswirkungen auf das Immunsystem, das Wachstum und den Entwicklungsprozess des Gehirns. Im schlimmsten Fall stirbt der Mensch. Leben ist eine

soziale Angelegenheit!






HÖREN


"Musik beginnt nicht mit dem ersten Ton, sondern mit der Stille davor. Und sie endet nicht mit dem letzten Ton, sondern mit dem Klang der Stille danach." _ Giora Feidman












Auditiv - Hören

Das klingt wie Musik in meinen Ohren....


Kennen Sie das auch, das tiefe berührt sein, wenn Musik Gänsehaut macht, einer interessanten Vorlesung rege folgen, das in den Schlaf singen oder das eine Stimme schrill durch Mark und Bein fährt, wie beispielsweise im Film "Die Blechtrommel "?

Alles was tönt - alles Auditive wirkt auf unser limbisches System, auch Glück, Trauer und Wut produziert.

Unser Ohr kann 340 000 verschiedene Frequenzen unterscheiden, unglaublich!





"Das Bewusstsein der Vergänglichkeit, vereint mit der Berücksichtigung des enormen Potenzials der menschlichen Existenz, verleiht uns ein Gefühl der Dringlichkeit." _ SH Dalai Lama



Quellennachweis Bild Unsplash, christiann-koepke-AigxB1zfRVo, moa-kiraly-UzhQRcvKApU, mathias-p-r-reding-QlwkBDc_Smw, hulki-okan-tabak-dAEbOUOyP_k, zdenek-machacek-D9gKmhEavyU