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Gemeine Nachtkerze _ Oenothera biennis

  • 10. Mai
  • 2 Min. Lesezeit



Die Gemeine Nachtkerze - Oenothera biennis

wurde als Heilpflanze des Jahres 2026 gekürt


In ein paar Wochen, ab Anfang Juni kann man die Heilpflanze mit ihrer gelben Blüte vielerorts bewundern, sie öffnen sich in der Abenddämmerung innerhalb weniger Minuten.

In Europa wurde die Zierpflanze aus Nordamerika im 17. Jahrhundert eingeführt.



Die Nachtkerze, ist deutlich an ihrer Grösse zu erkennen, ihr Stiel ist 2 Meter lang, ein lanzettenförmiges Blatt und gelbe Blüten schmücken die Pflanze.



Anwendungen der Nachtkerze fallen unter den “traditional use“, was soviel heisst, aufgrund des Erfahrungsschatzes.






Ihre Samenöle,

werden vor allem bei Hautproblemen wie Neurodermitis eingesetzt - basierend auf ihre hohen Gehalt 8-14% an Gamma-Linolensäure, sowie Linolsäure 60-80% - bekannt als essenzielle Omega-6 Fettsäuren.

Das Nachtkerzenöl ist bekannt für seine antiflammatorische Wirkung und unterstützt dabei die Hautbarriere, da es die Überaktivität der Immunzellen abmildert.


In der Dermatologie sowie der Kosmetik ist das Pflanzenöl für seine Juckreizlinderung und Beruhigung der Haut bekannt.



Das Speiseöl der Nachtkerze kann innerlich wie äusserlich angewandt werden, ist Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln, und findet Anwendung in Hautcreme und Salben.













Die Gemeine Nachtkerze zählt zu den essbaren Wildkräutern. Essbar ist die Wurzel, sowohl roh als auch gekocht.

Auch die frischen Austriebe der Blätter können als Tee zubereitet werden oder im Salat ihre Verwendung finden.












Bei Wildkräutern ist immer zu bedenken, es gibt oftmals ein giftiges Double, botanisch gibt es ja enge Verwandte, welche den gleichen Namen tragen und sich dennoch unterscheiden.


- Aufpassen und besser die Hände davon lassen, wenn man unsicher ist -


Ebenso können Unverträglichkeiten auftreten, vor allem im Bereich von Blutverdünnung. Gleichauf sind spezielle Vorsichtsmassnahmen und Beratungen hinsichtlich bei Schwangeren und Epilepsie empfohlen, oder eben ein Verzicht!



Wildkräuter sollten immer sanft in den Alltag Verwendung finden, sie enthalten viele Bitterstoffe, Gerbstoffe und ätherische Öle, und jede Menge an Vitaminen und Mineralstoffen.



Ich freue mich, dass Sie Interesse hatten, hier ein paar Minuten Zeit zu verbringen.

Namasté ihre Monika Ensenberger





Quellennachweis Text __ von Jasmin Bannan-Döblitz, ndr.de, www.pharmazeutische-zeitung.de

Bildnachweis Unspalsh  __ gildo-de-campos-correa-3Jf-4T4WPuI - Blüte, supliful-supplements-on-demand-AYJV - Ölkapsel, megan-lee-tRK6CMhGURY - Tee


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