PRANAYAMA

Aktualisiert: 4. Nov.

Unser Atem kann so viel mehr…lass es fliessen





24/7 atmen unsere Lungen uns frische sauerstoffangereicherte Luft zu - gleichzeitig nehmen diese bei der Ausatmung kohlendioxidhaltige, verbrauchte Luft mit nach aussen.

20.000 mal im Durchschnitt nehmen wir so 6000 Liter Sauerstoff auf. Alles geschieht autonom, jedoch lässt sich Atmung auch heteronom - nämlich Fremdbestimmt steuern.


Dies kann sowohl geschehen, indem wir unsere Haltung verändern, wir unsere Achtsamkeit auf den Atem legen und diesen bewusst eine neue Ausrichtung geben - um besipielsweise uns mehr zu centrieren, unsere Stimme tiefer werden lassen. Indem wir unsere Emotionen regulieren und dabei die Psyche unterstützen.

DER ATEM IST UNSER MÄCHTIGSTER VERBÜNDETER

Einatmend öffnen wir uns unserer Welt um uns herum, Billionen von Molekülen finden so den Zugang zu uns. Sauerstoff - umfasst tatsächlich nur ein Fünftel eines Atemzuges, Pollen, winzigste Wassermoleküle, Umweltstoffe wie Reifenabrieb und Abgase, Düfte, Pestizide, Staub, Viruslasten und vieles mehr, ziehen wir mit einem Luftzug tief in die Lunge hinein.

Wir verbinden uns mit unserer nahen Umgebung über den Atem und energetisieren so unseren Körper.


Körper - Geist und Seele stehen so in enger Verbindung zueinander.

Ich denke hier gerade an ein Baby, welches wir instinktiv über Nähe und Atmung beruhigen - unser Bonding übertragen, über Gesang drückt sich unsere Stimme im Dialog der Atmung aus - Qi fliesst ein. Wenn ich da an meine Yogaeinheiten denke, braucht es schon mal einen weiteren tiefen Atemzug um die Position noch etwas halten zu können, um tiefer einzusinken.


PRANAYAMA IST EIN LEBENSELIXIER

Atem und Verdauung stehen über dem Zwerchfell in enger Verbindung zueinander.

Es entsteht eine Art Massage auf den Darm - über unsere Atmung - vorausgesetzt, Sie sind nicht verspannt und blockiert. Jedoch auch das fühlen wir, die Atmung wird flacher, die Schultern ziehen nach oben - wir halten fest, unser Ausdruck bekommt eine Kopfstimme.


Eine starke Präsenz hat immer mit einer ruhigen tiefen Bauchatmung zu tun, legen Sie einfach mal die Hand auf den Bauch und spüren bewusst des Atems nach. Synchronisiern Sie die Körperfunktionen so mit Ihrer ausdehnenden Atmung. Centrieren Sie sich so im Hier und Jetzt, es ist wie ein kleines Reset.


UNSER VERSTAND HINKT DEM GEFÜHL IMMER HINTERHER! WIR FÜHLEN ES LANGE BEVOR WIR ES AUSSPRECHEN


Positiver Effekt: Heute wissen wir, dass sich mit Meditation und einer achtsamen Atemtechnik, unser Wohlbefinden massgeblich steigern lässt. Unser Blutdruck lässt sich so senken, Ängste mildern, Schmerz wird erträglicher, ganz nebenbei verbessert sich unsere Schlafqualität enorm - all dies belegen Studien und EEG-Messungen.


Ich möchte Ihnen hier eine ganz einfach in den Alltag zu übertragende Breathing-Techink erklären.

Ein guter Merksatz für aufkommende Gedanken ist:

VERMEIDE BEWERTUNGEN. VERMEIDE ERWARTUNGEN, VERMEIDE URTEILEN. VERMEIDE VERGLEICHE.

Einfach nur atmen.



Die Bienenatmung. Über das Summen vibriert ganz sanft der Körper und löst so Verspannungen aus den Zellen.


BRAHMARI PRANAYAM

Vorbereitend nehmen Sie eine bequeme Sitzhaltung ein, wobei Sie ihr Oberlid langsam zum Unterlied führen. Ziehen Sie die Mundwinkel leicht nach oben - Smiling. Dann verschliessen Sie Ihre Ohren mit einem sanften Druck des Zeigefingers auf dem Ohrknorpeln. Führen Sie nun mit einem tiefen Einatem Luft in Ihre Lunge - den Ausatem begleiten Sie mit summen. Wiederholen Sie diese Technik zehn mal.


Es freut mich, dass Sie sich für dieses Thema interessieren. Haben Sie noch Fragen, so sprechen Sie mich einfach an. Danke Monika Ensenberger










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